Auf dem
Höhereck östlich von Loiben gibt es
aufgrund der unterschiedlichen
Kleinlebensräume eine enorme
Artenvielfalt. Der Trockenrasenrücken
des Höherecks ist ein charakteristisches
Landschaftselement der Wachau und ein
national und international bedeutender
und wertvoller Lebensraum.
Um diesen
Lebensraum zu erhalten, werden vom
Ökokreis die Trockenrasen regelmäßig
entbuscht. Einzelne heimische Gehölze
werden stehen gelassen, um einen höchst
möglichen Strukurierungsgrad zu
erreichen und dadurch Artenvielfalt und
Landschaftsästhetik zu fördern. Mit
dieser Zielsetzung wurde auch ein Teil
der Aufforstungen mit standortfremden, in
der Wachau nicht heimischen
Schwarz-Kiefern gerodet und der
ursprüngliche Trockenrasen
wiederhergestellt. An den Osthängen des
Höherecks wurden 2004 erstmals große,
verbuschte Terrassen freigestellt.
Seit Juni
2005 unterstützen jeden Sommer, wie am Kellerberg,
Schafe die Trockenrasenpflege.
Besondere
Pflanzenarten des Höherecks sind u.a.
die Adriatische Riemenzunge, ein
berühmter Massenbestand der sonst
seltenen Pracht-Königskerze und die als
endemische Art nur in Dürnstein
vorkommende Österreichische Lotwurz.
Selbst unter der Vielzahl der Gräser
finden sich Raritäten wie der
Herbst-Steifhalm.
Außerordentlich
hoch ist auch die Artenvielfalt an
Insekten mit zahlreichen seltenen und
gefährdeten Leitarten.
Regelmäßige
Brutvögel sind Zippammer und
Heidelerche, fallweise auch Wiedehopf,
Neuntöter und Schwarzkehlchen.
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